Samstag, 3. August 2013

Tolle Korbtasche - natürlich selbstgepimpt....



Kennt Ihr das? Ihr seht irgendwo eine tolle Sache und denkt sofort - das kann ich doch selber machen? Im besten Fall auch noch günstiger und auf jeden Fall aber mit persönlicher Note?

So erging es mir mit dieser tollen Korbtasche, die ich mit einer Freundin auf einem Markt in Amsterdam gesehen habe. Unsere Koffer waren schon total voll geshoppt und deshalb haben wir sie schweren Herzens stehen lassen. Aber mit dem entschiedenen Plan, das bei Gelegenheit mal selber zu versuchen. Besagte Freundin hatte kurz darauf Geburtstag und schwupps war die Gelegenheit da!

Die Idee ist sehr einfach und relativ schnell umgesetzt - vielleicht habt Ihr ja Lust, Euch (oder Euren Freundinnen) für diesen heißen Sommer schnell noch eine tolle Badetasche zu zaubern?

Dafür benötigt Ihr zunächst einmal eine Tasche Eurer Wahl.
Die gibt es im Internet und auf guten Wochenmärkten. Ich habe eine mit langen und kurzen Henkeln genommen, dann kann man sie so oder so tragen.



 



Anschließend müsst Ihr Euch entscheiden, welches Motiv Ihr verwenden wollt - in diesem Fall ein klassischer Stern - und es zwei Mal auf die gewünschte Größe kopieren.



Das Motiv wird dann ausgeschnitten und mit Stecknadeln auf beiden Seiten der Tasche fixiert.
Nun mit einem weichen Bleistift rundherum zeichnen und die Vorlage wieder abnehmen.
Jetzt wird das Motiv mit der Farbe Eurer Wahl ausgemalt. Am besten mit Plakafarbe oder Acrylfarbe aus dem Baumarkt, damit es auch schön wetterfest wird. Ich habe mir einen kleinen und einen mittleren Borstenpinsel aus dem Tuschkasten meiner Tochter stibitzt, damit ließen sich die Zwischenräume des geflochtenen Materials prima bemalen.
Wer mag, kann natürlich auch noch eine zweite Farbe nehmen und die ganze Tasche anmalen.
Wenn Ihr die Tasche auf ein Bügelbrett zieht (unten etwas dazwischen legen!), könnt Ihr die Tasche in einem Rutsch fertig stellen.

Nun noch in Ruhe trocknen lassen und nach Bedarf Anhänger anbringen und/oder die Tasche mit Stoff auskleiden und ab damit zum nächsten Badesee!



Mittwoch, 15. Mai 2013

Tutorial Kartenetui




Ja, ich gebe es zu - ich lasse mir in JEDEM Laden eine Kundenkarte aufschwatzen. Und seit Kurzem bin ich Besitzerin eines praktischen (aber mit unfassbar häßlichem Foto versehenen) neuen Personalausweis im Scheckkartenformat. Dann noch Krankenkassenkarten, Kreditkarten, Bahncard.....
Mein schönes Portmemonaie platzte nun endgültig aus seinen Nähten und da musste nun dringend etwas Neues her!

Ich habe mich entschieden, ab sofort Kleingeld und alles, was flach ist, voneinander getrennt zu verstauen, damit das furchtbare Gewühle an der Kasse ein Ende hat.
Und da ich nirgends eine gescheite Anleitung für ein Etui mit vielen, vielen Kartenhaltern drin gefunden habe, habe ich mich also selber ans Werk gemacht und teile diese Anleitung gerne mit Euch!

Zuerst einmal müsst Ihr Euch entscheiden, für wie viele Karten das Ganze taugen soll. Gut ist, wenn sich diese Zahl durch drei teilen lässt. Ich bin beim Durchzählen auf 24 (!) gekommen. Diese Anleitung ist auf 10-15 Jarten ausgelegt, weil ja zumindets die Papierkarten sich auch mal ein Fach teilen können. Falls Ihr mehr oder weniger Karten nehmt, könnt Ihr dies an der Höhe des Schnitts einfach anpassen.

Ihr braucht (alles inkl. Nahtzugaben!):

  • Außenstoff: 40cm breit x 22cm hoch
  • Innenenstoff: 40cm breit x 22cm hoch
  • Vlies für Innen und Außen: je 40cm breit x 22cm hoch (oder Ihr nehmt für Außen Wachstuch oder Kunstleder, dann würde ich Euch empfehlen, links auf links zu nähen und mit Schrägband einzufassen. In diesem Fall reichen 40cm x 20cm))
  • Tasche für die Scheine: 20cm x 20cm (wird dann später in der Mitte gefaltet)
  • Stoff für die Kartenfächer: 3 x 14cm breit und 80cm hoch (also ein Stoffstück mit 80cm x 42cm, wenn Ihr einen  einheitlichen Stoff verwenden wollt)
  • Klett, Kamsnap oder Magnetverschluss 
  • Webbänder, Bommelborte, Label und Bügelbilder nach Bedarf

1. Zuerst alles zuschneiden (die Stoffstreifen für die Kartenfächer gerne etwas großzügiger, dann habt Ihr da mehr Spielraum) und ordentlich bügeln.

2. Dann den Außen- und den Innenstoff mit Vlies verstärken (und am besten über Nacht ruhen lassen)



3. Webband und Bommelborte auf den Außenstoff nähen.

4. Nun die Kartenfächer "falten". Zuerst die obere Kante sauber umnnähen. Dann wird der Stoffstreifen wie eine Zieharmonika gefaltet, so dass treppenförmige Fächer entstehen, die ca. 1,3-1,5cm  weiter unten enden. Ich habe das zuerst mit einem Stück Papier geübt, dann hat man den Bogen schnell raus!
Am besten geht das, in dem Ihr die Karten auf den Stoff legt und dann den Stoff nach oben klappt.

5. Das Reststück des Stoffstreifens nach hinten umlegen.

6. Jetzt die "Treppenstufen" an ihrer oberen Kante jeweils einmal feststeppen (Achtung, die anderen Stufen immer schön wegklappen, damit Ihr sie nicht festnäht).


7. Hier wäre der richtige Zeitpunkt für Label oder Webbänder an den Kartenfächern.


8. Zuletzt eine oder mehrere Karten in die Fächer stecken, die jeweils innere Längskante umschlagen (am Besten nochmal bügeln, hier habt Ihr jetzt einen ordentlichen Stapel aus mehreren Stoffschichten, der natürlich nicht auf Anhieb so liegen will, wie er soll...).


9. Wenn Ihr alle drei Streifen so verarbeitet habt, können diese auf den Innenstoff genäht werden, wer mag, näht den Stoffstreifen erst einmal alleine ab und dann nur an drei Kanten fest. Dann könnt Ihr eine Kante offen lasse, so gewinnt man ein weiteres Fach für Geldscheine etc).


10. Für die größere Tasche den 20cm x 20cm-Stoff jetzt rechts auf rechts in der Mitte falten, absteppen (Wendeöffnung lassen!), wenden und glattbügeln. Bei Bearf oben ein Webband aufnähen und das Ganze nun an drei Seiten (eine lange Seite offen lassen) auf den Außenstoff nähen.


11. Magnetverschluss oder Kamsnap anbringen.
Wer mag, kann jetzt noch die Ecken wie im Bild abrunden.







12.  Jetzt Innen- und Außenteil rechts auf rechts aufeinander legen und bis auf eine ordentliche Wendeöffnung (am Besten dort, wo der Verschluss angebracht werden soll!) zusammennähen (bei Wachstuch würde ich links auf links nähen und mit Schrägband einfassen, damit das Wachstuch nicht so schlimm beim Wenden knittert).






13. Wenden, bügeln, Wendeöffnung schließen und wahlweise absteppen oder mit Schrägband einfassen. Eine gute Anleitung für das Einfassen mit Schrägband findet Ihr hier und für die Ecken hier.



Fertig ist das neue Schmuckstück!




Montag, 13. Mai 2013

Post aus meiner Küche - Nachschlag




 ohhhh - Geduld zahlt sich einfach immer aus!

Vor einer Weile habe ich bei Post aus meiner Küche mitgemacht - diesmal zum Thema Kindheitserinnerungen. Leider hat die Grippe meine Tauschpartnerin erwischt und als sie wieder gesund war, ging´s in den lange geplanten und wohlverdienten Urlaub.






Aber gestern habe ich meine Post bekommen!!!

Liebe Mine, danke für das tolle, tolle Päckchen!






Dabei waren:

# selbstgemachte Schoko"crossies" aus Rice Crispies
# Trinkschoki-Pulver
# allerliebste Muffin-Förmchen
# selbstegbackene Schoko-Biscotti
# Emily-Erdbeer-Tee (wie cool ist das denn?)
# und ein superschönes Backbuch, aus dem ich hier bestimmt ganz bald einen schicken Obstkuchen vorstelle...

Samstag, 11. Mai 2013

Mutti macht das schon!


Mit einem kleinen Augenzwinkern möchte ich heute uns Mütter feiern, denn schließlich ist ja Muttertag!

Ja, wir sind alle fürchterlich doppelbelastet. Das bisschen Haushalt macht sich eben nicht von allein. Auch der Garten oder Balkon nicht, genausowenig wie die nie endenden wöchentlichen Wäscheberge.
Dazu noch ein paar Sorgen, weil´s in der Schule nicht läuft oder das Geld gerade knapp ist.
Und nebendran sollen wir alle noch geduldig bei den Hausaufgaben und dem ins Bett bringen sein, kreativ, wenn wir in der Küche stehen oder den nächsten Kindergeburtstag planen und liebevoll, wenn die anderen (und man selbst ja meist auch) krank sind oder traurig.
Hier und da sind wir dann nebenberuflich noch Taxifahrerinnen, Bastelfeen und Ehefrauen.
Und wer jetzt auch noch für Geld arbeiten geht, kann sich den Acht-Stunden-Schlaf oder eigene Hobbies getrost abschminken.

Aber: Bei all dem Streß finde ich, dass es der lohnenswerteste Streß der Welt ist! Es gibt doch nichts Großartigeres als dieses bedingungslose Geliebtwerden. Ja, auch Teenies tun das, sie verstecken es nur etwas besser als die Zweijährigen.

Fällt Euch etwas Schöneres ein als ein paar kleine kalte Füße, die sich Sonntagfrüh unter die Bettedecke schieben und das Wesen dazu selig wieder einschlummert?
Und habt Ihr schon tollere Geschenke als das erste selbstgemalte Bild (gerne auch mit Namen in Spiegelschrift) bekommen? Gibt es etwas niedlicheres als die Tochter in Mamas Pumps oder den Sohn, der gerade mitten in seinem Legoberg eingeschlafen ist? Kaum etwas geht über die erste Begegnung des eigenen Kindes mit einem Weihnachtsmann oder die hibbelige Aufregung am Abend vor dem Geburtstag, weil sie ganz genau wissen, dass wir uns wieder mächtig ins Zeug gelegt haben.

Es ist doch klasse, wenn diese Momente aufblitzen und uns damit sagen  - hey, Ihr habt alles richtig gemacht, eure Kinder fühlen sich bei Euch wohl!

Sonntag, 5. Mai 2013

Sieben-Sachen Sonntag No 2

Nein, ich bin weder im Urlaub noch verschwunden, es tobt einfach nur der normale Alltag....

Und damit ich ENDLICH mal wieder hier auf der Tanzfläche erscheine, mache ich mal wieder bei Frau Liebes Sieben-Sachen-Sonntag mit!



Heute habe ich mit meinen Händen:

#1
... zum Früchstück lecker (ja, und etwas ungesund - dafür aber kinderbeliebt) Croissants gefüllt und gewickelt,

#2
...mal wieder einen Haufen Wäsche weggewuppt,


#3
.... meine gestern bei Ikea erworbenen Stühle und Tisch gartenfein im Dip-Dye-Stil aufgepimpt und natürlich gleich mit...

#4
...selbstgemachtem Eistee eingeweiht!

#5
...farblich passend zu den neuen Stühlen die Blümchen versorgt,

#6
... meine Johannisbeere frühzeitig vor den verfressenen Gartenmitbewohnern geschützt  und zu guter Letzt...

#7
...endlichmal wieder Kochbananen auf den Tisch gezaubert! Hmmmm....


Samstag, 13. April 2013

Geheime Oreo-Plätzchen - Rezept







Jaja ich weiß - alle machen Diät, denn der Sommer naht und der Bikini ruft:
"Tu mir das nicht an!"....
Aber bitte - Cookies, selbstgemacht und mit verstecktem Oreo drin - auf die können wir doch jetzt nicht bis November verzichten?!

Ich mache mir nichts draus, das mit dem Bikini ist in meinem Alter eh vorbei und diese Kekse sind es wirklich wert!
Da zählen ganz klar die inneren Werte, wie man doch so schön sagt. Obwohl - von Außen sind sie auch nicht von schlechten Eltern...

Das Rezept für diese Sauerei habe ich hier gefunden und stelle es Euch heute mal übersetzt, leicht abgeändert  und mit unsere Mengenangaben ein:

Oreos im Cookie-Schlafrock

 (reicht für 16 sehr überdimensionierte Kekse)

Zutaten:

125g Butter (möglichst zimmerwarm)
150g brauner Zucker
1 Ei
220g Mehl
1 Paket Vanillezucker oder einen gestrichenen TL Vanilleextrakt
1/2 TL Salz
1/2 TL Natronpulver (gibt´s in der Backabteilung der meisten Supermärkte)
100g Vollmilchschokolade, kleingehackt
(alternativ auch Nüsse, Cranberries, weiße Schoki oder getrocknete Himbeeren)
1 Paket Oreo-Kekse (16 Stück)

...und los geht´s:

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Butter und Zucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen, dann das Ei und die Vanille hinzufügen.
In einer separaten Schüssel Mehl, Salz und Natron gründlich mischen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Masse rühren.

Zum Schluss die Schokoladenstücke mit einem Löffel unterrühren.



Nun die Kekse schön mit dem Teig einpacken und mit viel Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen oder in Muffinförmchen geben.


Die Kekse gute 10 Minuten backen, bis sie schön goldgelb sind.

Nach dem Backen noch 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen und anschließend abkühlen lassen (oder gleich warm an die Familie verteilen!)





Tief im Inneren sind wir doch alle ein Oreo.... ;-)

Sonntag, 7. April 2013

Neon rocks!


 Ich finde ja, dass es ziemlich oft Trends gibt, die kein Mensch braucht. Neon gehört aber definitiv nicht dazu! Neon geht immer und pimpt wirklich auch noch das allerletzte graue-Maus-Teil auf. Und macht soooo gute Laune! Wenn der Frühling nicht von alleine aus seiner Schmoll-Ecke kommt, holen wir ihn uns einfach ins Haus!

In den letzten Wochen habe ich mich also immer mal wieder auf das Thema Neon gestürzt und mich ein wenig ausgetobt:

Dieses schöne Tuch war superduper einfach und ist trotzdem ein tolles Unikat, das man nicht überall wieder am Hals anderer Mädels wieder trifft...



Für die Lieblingskollegin gab´s eine Neon-Kosmetiktasche (Schnitt Karlotta von Smila´s World) zum Geburtstag.




Und ganz "arbeitsfrei" habe ich mir einpaar schicke Ballerinas und Moustache-Ringe zugelegt ;-)
 

Jetzt muss es nur noch warm genug werden, um die Schätzchen auszuführen!

Und? Welche Neon-Ideen habt Ihr schon umgesetzt?

Montag, 1. April 2013

Post aus meiner Küche - Kindheitserinnerungen


Im März haben die Mädels von Post aus meiner Küche zum fünften Mal zum Mitmachen aufgerufen und dieses Mal wollte ich unbedingt dabei sein.
Bei der Aktion geht es darum, einem vorher zugelosten Tauschpartner zu einem vorgegebenen Thema ein tolles Paket mit Leckereien samt Rezepten aus der eigenen Küche zu schicken - eine wirklich tolle Idee für alle, die gerne etwas selber machen und dann verschenken wie ich!
Dieses Mal war das Thema "Kindheitserinnerungen" - da war es fast ein bisschen schwierig, sich zu entscheiden, was denn nun ins Päckchen soll...

# Kalter Hund? Ein Muss zum Kindergeburtstag - aber blöd, wenn der beim Versand warm wird...
# Die Griesklöchensuppe meiner Uroma? - Noch schwieriger zu verschicken....
# Selbstgemachtes Marzipan? - das war immer toll, wenn wir mit unserer Mutter beim Mandeln häuten ebendiese quer durch die Küche geschossen haben, mag aber nicht jeder...

Ich habe mich dann letzen Endes für eine Art "Bunte Tüte"
entschieden, da konnte ich gleich ein paar verschiedene Sachen zaubern und wer von uns hat nicht mindestens sein halbes Taschengeld zum Kiosk (bei uns in Hannover gerne auch "Trinkhalle" genannt ;-)) getragen und gaaanz sorgfältig ausgesucht, was aus der einen Mark nun werden sollte? Schlümpfe, Esspapier, Brausepulver, Schleckmuscheln oder Colafläschen? Oder doch ein Eis? Vielleicht Brauner Bär oder Perlipop?

Meine Tauschpartnerin mag keine Gelatine, deshalb habe ich ihr keine selbstgemachten Weingummis eingepackt, aber Folgendes:

 

Selbsgemachtes Brausepulver

6 Messerspitzen Natronpulver
   (bekommst Du in der Backwarenabteilung)
2 gestrichene Teelöffel Zitronensäure (gibt’s in der Apotheke)
2 gehäufte Teelöffel Instant-Götterspeise (nicht die zum Kochen!)
4 leicht gehäufte Teelöffel Zucker

Alles in einer Schüssel verrühren und in Papiertüten verpacken – fertig!

Schleckmuscheln


1 Paket Lieblingsfruchtbonbons nach Wahl
Muscheln
Knetmasse

Die Muscheln in Essigwasser auskochen und gründlich spülen oder in den Geschirrspüler geben.

Die Bonbons nebeneinander auf ein Brettchen legen, einen Gefrierbeutel oder Folie oben drauf legen und mit einem Hammer in kleine Stücke schlagen.
Wer eine gute Küchenmaschine hat, kann sie auch darin zerkleinern.

Ein weiteres Brettchen mit Alufolie belegen und aus der Knetmasse „Halter" für die Muscheln formen, Muscheln vorsichtig hinein drücken.

Die zerkrümelten Bonbons in eine gut beschichtete Pfanne geben und vorsichtig erhitzen. Bei Bedarf mit einem Schaschlikspieß umrühren. Sobald die Masse flüssig ist, diese vorsichtig in die Muscheln gießen und abkühlen lassen.

"Eis"kekse

120g Puderzucker
250g Butter (kalt aus dem Kühlschrank)
375g Mehl
Geriebene Schale von einer Orange
2 EL Orangensaft (frisch gepresst)
1 Prise Salz
½ Paket Vanillezucker

Alle Zutaten gut miteinander verkneten (Butter am besten vorher würfeln) und den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen.

Teig nochmals kurz durchkneten, auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Plätzchen ausstechen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180°C ca. 8-10 Min goldgelb backen.

Auskühlen lassen und nach Bedarf verzieren.

Und jetzt noch alle Rezepte ausdrucken, das Ganze schick (und bruchsicher!) verpacken und ab die Post! 

Liebe Mine, ich hoffe, Dir gefällt´s und bin schon ganz gespannt auf Dein Päckchen!

Sonntag, 17. März 2013

Sieben-Sachen-Sonntag

Sieben-Sachen-Sonntag ist eine Idee von Frau Liebe, der ich mich diesen Sonntag endlich mal anschließen möchte. Es geht dabei, über den Tag verteilt sieben Sachen zu dokumentieren, die man mit zwei Händen gemacht hat.

Erst habe ich gedacht, Du meine Güte, das artet ja in kreativen Stress aus, was soll ich denn alles basteln? Aber dann im Laufe des Tages wurde mir erst mal klar, was man am Tag alles mit den Händen macht! Wahnsinn. Hier also meine Ausbeute:

#1
Zu allerst mal die Hände, die ja heute im Fokus stehen, schön machen - gut, dass ich mir gestern diese tolle (und so günstige) Farbe spontan zugelegt hatte!


#2
Lecker Vitamine! Diesmal kommen sie in die Sauce für das Hähnchenfleisch, das es zum Mittag gibt. Oberlecker!

#3
Vor dem Besuch der Großeltern schnell noch den Tisch schön gemacht.


#4
Der arme verhungerte (stimmt natürlich nie) und diesmal echt verfrorene Nachbarshund schwatzt uns immer auf´s neue ein (natürlich gesundes und von den Nachbarn abgesegnetes) Leckerli ab...
 #5
Zum Geburtstag morgen gibt´s Rüblikuchen - tolle Kindheitserinnerung!

 #6
Dazu muss dann auch die Zitrone dran glauben...

#7
...und ein Haufen Marzipanmöhren gerollt werden!



 Schöne Idee, der Sieben-Sachen-Sonntag!



Samstag, 2. März 2013

SONNE!


Je nachdem, wo Ihr lebt, geht es Euch vielleicht ähnlich: Seit Wochen hat sie sich so richtig rar gemacht. Nichts gegen den Winter - Jahreszeiten sind toll und der Schnee und die Kälte der letzten Wochen haben hoffentlich dafür gesorgt, dass wir im Sommer nicht von Mücken und Wespen überfallen werden.




Aber heute war es endlich soweit! Unsere liebe Sonne gab sich höchstpersönlich die Ehre und versteckte sich mal nicht hinter einem Haufen Wolken. Also schnell raus! raus! raus!

 


Wir haben das Glück, in der Nähe eines Waldes zu leben, den außer uns noch keiner so richtig entdeckt zu haben scheint, denn während sich die Spaziergänger am Maschsee nur so tummelten, habe ich heute nur einen riesigen Feldhasen getroffen - und der wollte natürlich auch nichts von mir wissen... ;-)




Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und neben ein paar schönen Fotos gleich noch ein bisschen Deko für die Frühlingsschale, die ich sowieso pflanzen wollte, mitgenommen. Ich liebe Sternchenmoos!



Auch in meinem Garten haben sich die Schneeglöckchen über die warmen Sonnenstrahlen gefreut und sich von Ihrer besten Seite gezeigt.
Spätestens jetzt juckt es mich im (manchmal) grünen Daumen und nächste Woche wird der Garten aus seinem Winterschlaf geweckt!

Das ist doch das Beste daran, dass wir in Deutschland vier Jahreszeiten haben - am Ende jeder davon freuen wir uns wie Bolle, dass die Nächste schon mit den Hufen scharrt.

Lieber Frühling: Wir wären dann soweit!