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Freitag, 25. April 2014

Daim-Monster-Knuspertorte

Du meine Güte - ich hab´s schleifen lassen. Aber das ist ja auch das Gute an Hobbies - sie sind freiwillig und sollten uns bereichern und nicht stressen.
Trotzdem entschuldige ich mich in aller Form bei Euch, die ihr hin und wieder vielleicht auf ein Lebenszeichen gewartet habt!

Nun geht´s aber weiter - das eine oder andere Thema hatte ich nämlich schon vorbereitet und schicke es nun endlich mal auf den Weg.

Wie zum Beispiel diesen tollen Kuchen, den es letztes Jahr zum Geburtstag für das kleine Fräulein Fabelhaft gab!

Das Rezept zum Kuchen findet ihr hier. Das Ganze habe ich dann noch mit einer oberleckeren Daimfüllung aufgepimpt:

Dazu einfach eine Tüte Daims klein hacken und in eine Ganache (siehe auch hier) rühren.


Da ich auch den Kuchen gerne unter dem Fondant mit Ganache einpacke, habe ich einfach eine größere Menge Ganache gemacht und ca. ein Viertel davon für die Daimfüllung abgeteilt.

Ich habe zwei Kuchen gebacken und diese dann jeweils oben großzügig  "geköpft", damit sie schön glatt sind. Diese Reste unbedingt aufheben - daraus werden später die Augen-Cake-Pops gemacht!

Wer mag, kann dann auch noch eine Lage Frosting oder Buttercreme darüber streichen.



Dann wie gesagt, den Kuchen mit Ganache einstreichen und am besten über Nacht in den Kühlschrank, dann wird die Füllung schön fest und das Ganze lässt sich einfacher bearbeiten.

Das Gleiche gilt für die Cake-Pop-Augen - am besten am Vortag schon anfertigen:



Dazu nehmt ihr den Abschnitt der Kuchen und zerkrümelt alles möglichst fein in eine Schüssel. Nun nach Bedarf Frischkäse und Puderzucker dazu rühren, bis das Ganze eine formbare Masse ergibt. Ich habe in diesem Fall auch noch einmal gehackte Daims eingerührt, damit auch die Cake-Pops schön knuspern :-)

Diese Masse möglichst für eine Stunde in den Kühlschrank geben und dann, wenn sie etwas fest geworden ist, zu kleinen Bällchen formen. Am besten noch einmal gut durchkühlen. Nun schmelzt ihr Vollmilchschokolade und füllt diese in ein möglichst hohes Gefäß (einen Becher oder ähnliches), damit ihr die Cake-Pops gut eintauchen könnt.
Jetzt wird zuerst der Stiel kurz in die Schokolade getaucht und dann in das Bällchen gesteckt - damit halten die Cake-Pops viel besser und rutschen nicht herunter, wenn sie wieder warm werden. Danach dann das Bällchen schön tunken und so lange über Kopf über der Schokolade drehen, bis nichts mehr tropft. Die Cake-Pops zum Abkühlen wieder in den Kühlschrank geben.



Am nächsten Tag geht es dann ans Verzieren. Dazu habe ich Fondant in einem knalligen Grün eingefärbt - das erschien mir am monstermässigsten und ist nebenbei noch die Lieblingsfarbe des Geburtstagskinds :-)
Damit den Kuchen bedecken, die Ränder abschneiden und mit einem Fondant-Werkzeug, wie ihr es auf dem Bild seht, schön zottelig machen. Ich hatte zuerst versucht, den Kuchen mit Fondant aus der Knobi-Presse zu bedecken, aber das funktioniert nicht. Vielleicht, wenn man Icing nimmt. Wenn ihr so ein Werkzeug nicht habt, geht es sicher auch mit der Rückseite eines Messers.


Sobald alles zottelig ist, noch etwas Fondant schwarz einförben und Mund und Zähne aufkleben.Ich schwöre ja auf den tollen Wilton-Kleber, aber das geht sicher auch mit Zuckerwasser oder Zuckerguß.

Für die Augen habe ich aus einem Rest des grünen Fondants Kreise ausgestochen und oben auf die Cake-Pops geklebt. Die Pupillen sind Fertigteile aus Zuckerguss, die ich mal in Holland bestellt hatte, das kann man aber natürlich auch aus Fondant selber herstellen.

Nun noch die Augen auf den Kuchen stecken und fertig ist das Kunstwerk!



Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Sonntag, 6. Oktober 2013

Ja ich will! ...mich mal an einer Hochzeitstorte versuchen... Anleitung Hochzeitstorte


Ich muss gestehen, in meinem Alter (hüstel...) wird in meinem Umfeld eher weniger geheiratet. Der erste Schwung ist durch und die, die ein zweites Mal heiraten könnten, weil sie mittlerweile wieder geschieden sind, überlegen sich das etwas länger als beim ersten Mal. Vielleicht geht es dann ja in so in vier, fünf Jahren wieder Schlag auf Schlag...

Aber vor einem halben Jahr war es dann doch wieder einmal so weit und eine Bekannte bat mich um Unterstützung bei der Hochzeitsplanung. Ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt, denn ich wollte schon länger mal ausprobieren, ob ich denn auch eine Hochzeitstorte hinbekommen könnte.
An Motivtorten probiere ich mich ja schon länger, aber mehrstöckig? Und nicht nur für einen Kindergeburtstag, bei dem es reicht, wenn es bunt und künstlich aussieht, um alle in helle Aufregung zu versetzen? Hätte ich zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass ich zwei Wochen vor der Hochzeit erfahren würde, dass die Torte mindestens fünfstöckig werden und für 120 Personen reichen muss, hätte ich vielleicht nein gesagt.... Arggghhhh....

Mitgefangen, mitgehangen ging es also an die Planung. Und für alle unter Euch, die so ein Mammutprojekt selber einmal angehen möchten - Mädels - die Planung (und wirklich genügend Puffer bei allem!) ist der Schlüssel zum Gelingen. Ihr braucht Zeit, Zeit und Zeit - viel zu viele Zutaten, denn irgendwas wird schon schiefgehen und einen guten Supermarkt, der fußläufig erreichtbar ist....

Klar war, dass es eine Schokotorte (ausdrücklicher Brautwunsch - den sollte man nicht wegdiskutieren...) mit Fondantüberzug werden sollte. Weiß natürlich und edel und ohne zu viel Schnickschnack (auch Brautwunsch - zum Glück!)

Vorweg gleich ein paar grundlegende Tipps fürs Gelingen:

- wählt einen Rührteig, keinen Biskuit, der ist zu locker und sinkt im Zweifel unter der Last der oberen Etagen ein.
- überlegt gut, ob Ihr Sahneschichten einplanen wollt, denn damit kann dasselbe passieren. Besser ist Tortencreme.
- quadratisch ist günstiger, weil es verschiebbare Backrahmen gibt und ihr nicht Unmengen an unterschiedlich großen Backformen kaufen müsst.
- ihr braucht nicht zwingend ein teures Gestell, wie es günstiger geht, zeige ich euch unten.
- für eine solche Torte lieber den Fondant kaufen, ich habe rund fünf Kilo verarbeitet. Wenn ihr den Fondant selber machen wollt, seid ihr fix und fertig, bevor es eigentlich los geht.
- plant ausreichend Zeit ein! Einen Tag fürs Backen, einen für Ganache und Füllung, einen für den Fondantüberzug. Das ist auch deshalb wichtig, weil sich der Kuchen und die Ganache setzen müssen.
- bei der Materialbestellung macht es immer Sinn, auch mal nach holländischen Onlineshops zu schauen, die sind oft deutlich günstiger als die deutschen. Ich habe mein Material hier bestellt: http://www.deleukstetaartenshop.nl/
- vier Hände sind hilfreich, wenn es um das Zusammenbauen geht, plant hier einen lieben Helfer ein, damit nicht kurz vor Schluss noch was schief geht.

Jetzt aber los: Hier ist meine Anleitung für den Traum in Weiß

Erst einmal müsst Ihr wissen, wie viele Gäste erwartet werden, damit ihr wisst, wie viel Teig ihr braucht und welche Größe die Tortenböden bekommen sollen.

Hier könnt ihr euch schon einmal ein wenig orientieren:









Sobald ihr ausgetüftelt habt, welche Kombination ihr anlegen wollt, kann´s dann auch mit dem Backen losgehen.

Hier mein Rezept für den Schokokuchen:

120ml Wasser
1 EL Schmand
100g Butter
150 g Zucker
1 Paket Vanillezucker
100g Schokolade (dunkel oder Vollmilch oder halb und halb)
10g Kakaopulver

125g Mehl
2 TL Backpulver
1 Ei

Erst einmal die Schokolade kleinhacken.

Nun Wasser, Schmand, Butter, Zucker, Vanillezucker, Kakao und Schokolade
125ml Wasser in einen Topf geben und solange unter Rühren erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist.
Vom Herd nehmen und in eine Rührschüssel umfüllen.

Während das Ganze abkühlt, schon mal den Backofen auf 175°C vorheizen und die Backform (ich habe eine genutzt, die man in der Größe variieren kann) einstellen und mit Alufolie auskleiden.

Dann das Ei unterrühren und das Mehl (mit Backpulver vermengt) löffelweise hinzufügen. Zum Schluss den (sehr flüssigen) Teig in die Form füllen und je nach Größe 20-45 Minuten backen. Am besten in der Nähe bleiben und hin und wieder eine Stäbchenprobe machen.


Da meine Backform nicht so hoch war, habe ich mich entschieden, pro Etage zwei Kuchen zu backen und dazwischen Tortencreme zu streichen.

Erst einmal aber alle Kuchen backen und gründlich abkühlen lassen. Das ganze Backen ist sowieso eine volle Tagesarbeit.

Am nächsten Tag geht es dann ans Füllen, Schneiden und die Ganache:



Bevor ihr die Kuchen zuschneidet,
sollte die Füllung aufgebracht werden,
falls ihr eine vorgesehen habt.




Damit der Kuchen später stabil steht, braucht das Ganze ein Innenleben. Ihr könnt dafür ein vorgefertigtes Set im Internet bestellen oder es selber basteln. 
Dafür besorgt ihr euch 
Plastikbrettchen vom 
schwedischen Möbelladen 
und schneidet sie auf die Größe der Etagen zurecht. 


Nun die Brettchen auf die Böden legen und rundherum mit etwas Zugabe zuschneiden.



Jetzt kommt der zweite Schritt des Stabilmachens.

Hierfür habe ich mir im Internet (s.o.) zuschneidbare
Säulen bestellt.
Man kann aber auch Cocktailstrohhalme
(dann eben einige mehr) verwenden.




 
Die Säulen werden auf die Höhe der Kuchenetagen 
zugeschnitten und gut verteilt in die Böden gesteckt.

Damit später die Fondantdecke schön glatt aussieht, habe ich die Torte mit Ganache überzogen. Das geht natürlich auch mit Tortencreme, ich finde das Arbeiten mit Ganache aber persönlich einfacher.

Ganache ist lange nicht so schwierig, wie es überall heißt:

Wichtig ist das Verhältnis Sahne/Schokolade, hier habe ich mich an folgende Faustformel gehalten: 500g Schokolade auf 200ml Sahne.

Zunächst einmal hackt ihr wieder Schokolade (möglichst fein).

Nun die Sahne in einem Kochtopf auf den Herd
und ganz kurz aufkochen lassen.
Topf vom Herd nehmen und die Schokolade
hineinschütten. Alles 2-3 Minuten stehen lassen 
und dann solange rühren, bis die Schokolade
klumpenfrei eingeschmolzen ist.
Dann alles etwas abkühlen lassen und anschließend
 damit die Kuchen überziehen.

Nun muss das Ganze über Nacht in den Kühlschrank, damit die Ganache anzieht.


Am Tag der Hochzeit wird die Torte nun endlich eingepackt. Ich habe hierfür den Fondant im Internet bestellt. Für meine Torte habe ich knapp 5kg benötigt.
Außerdem braucht ihr eine lange Rolle, da die kurzen auf den großen Fondantplatten sonst hässliche Streifen hinterlassen. Die Rolle auf dem Bild habe ich für unter
15,- € bekommen, diese Investition lohnt sich absolut! Es gibt auch welche mit Silikonüberzug, die sind allerdings deutlich teurer.
Dann solltet ihr euch noch Stärke (oder Puderzucker), Frischhaltefolie und ein Messer bereitlegen.
Nun den Fondant Stück für Stück weichkneten (ich nehme immer einen Teelöffel Glyzerine dazu, müsst ihr aber nicht) und in Frischhaltefolie beiseite legen.

Dann geht´s ans Ausrollen. hierfür die Arbeitsplatte und die Rolle gut mit Speisestärke (oder Puderzucker) ausstreuen. Dann den Fondant immer wieder umdrehen, damit er nicht festklebt. Sobald das Ganze zu groß zum Umdrehen wird, solltet ihr immer wieder mit dem (gepuderten!) Arm unter den Fondant entlangstreichen.

Sobald alles ausgerollt ist, die Platte auf die Rolle aufrollen und über der Tortenebene abrollen. Dann zunächst oben glattstreichen und dann die Seitenvon oben nach unten weiterbearbeiten. An den Ecken wird es dann etwas kniffelig. Hierfür mit der einen Hand den Fondant leicht anheben und mit der anderen Hand von oben nach unten andrücken. Mit ein bisschen Übung ist das tatsächlich einfacher, als es jetzt hier klingt!


Dann noch die Ränder abschneiden und alles stapeln. Ich habe die Ebenen einzeln ins Restaurant gebracht und in deren Küche gestapelt, weil ich Angst hatte, dass mir im Auto alles abstürzt.


Nach dem Stapeln habe ich noch Borten aus Fondant an die Kanten geklebt (das geht mit Wasser, mit Speisekleber (ca.5,-€) ist es aber wesentlich einfacher.

Und zum Schluss dann mit aufgedrahteten echten (dann aber möglichst ungespritzten) oder künstlichen Orchideen dekorieren und fertig!

Tadaaaa!

Sonntag, 4. August 2013

Lecker M&Ms-Baileyskuchen - Rezept









Jaaaa, die Bikinifigur..... aber irgendwann ist jeder Sommer vorbei und dann darf wieder hemmungslos geschlemmt werden, oder ? 

Oder wir schwimmen alle ein paar Extra-Bahnen, dann geht das schon mal...





















Hier also trotz der Hitze ein tolles Kuchenrezept von mir für diejenigen von Euch, die sich nicht andauernd einen Kopf wegen der Kalorien machen:

Ihr braucht:

Für den Kuchen:


300g weiche Butter
300g Zucker
4 Eier
300g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker
200ml Baileys (kann man für die Kindervariante auch prima mit Milch ersetzen)
4 EL Krokant
3 EL Nutella (am besten gefroren oder sehr kalt)

Für den Belag:


1/2 Paket Tortencreme
100g Butter
150ml Milch
1 Paket Tortencreme
M&Ms nach Belieben (ich habe drei verschiedene Sorten genommen, um mit den unterschiedlichen Größen ein Muster zu legen)

...und los gehts!


Zuerst einmal den Backofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen und eine Gugelhuofform einfetten.



Die Butter schön schaumig schlagen und den Zucker sowie den Vanillezucker hinzufügen.







Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, alles sieben und im Wechsel mit dem Baileys (oder der Milch) unterrühren.










Jetzt die Nutella in Stückchen und den Krokant unterheben und alles zügig in eine gefettete Gugelhupfform geben.







Alles ab in den Ofen und ca. 45 Minuten backen.

Nach dem Backen noch 15 Minuten auskühlen lassen, bevor Ihr den Kuchen aus der Form löst, sonst gibt´s Bruch!




























Den Kuchen gut (am besten über Nacht - natürlich abgedeckt) auskühlen lassen.





Die Tortencreme nach Packungshinweis anrühren und auf dem Kuchen verteilen.







Und jetzt nach Herzenslust mit den M&Ms dekorieren!
Guten Appetit!

(und wer einen Tipp für mich hat, warum zwischen dem ersten Bild und dem Text so ein riesiiiiger Abstand ist - bitte immer her damit!)

Samstag, 13. April 2013

Geheime Oreo-Plätzchen - Rezept







Jaja ich weiß - alle machen Diät, denn der Sommer naht und der Bikini ruft:
"Tu mir das nicht an!"....
Aber bitte - Cookies, selbstgemacht und mit verstecktem Oreo drin - auf die können wir doch jetzt nicht bis November verzichten?!

Ich mache mir nichts draus, das mit dem Bikini ist in meinem Alter eh vorbei und diese Kekse sind es wirklich wert!
Da zählen ganz klar die inneren Werte, wie man doch so schön sagt. Obwohl - von Außen sind sie auch nicht von schlechten Eltern...

Das Rezept für diese Sauerei habe ich hier gefunden und stelle es Euch heute mal übersetzt, leicht abgeändert  und mit unsere Mengenangaben ein:

Oreos im Cookie-Schlafrock

 (reicht für 16 sehr überdimensionierte Kekse)

Zutaten:

125g Butter (möglichst zimmerwarm)
150g brauner Zucker
1 Ei
220g Mehl
1 Paket Vanillezucker oder einen gestrichenen TL Vanilleextrakt
1/2 TL Salz
1/2 TL Natronpulver (gibt´s in der Backabteilung der meisten Supermärkte)
100g Vollmilchschokolade, kleingehackt
(alternativ auch Nüsse, Cranberries, weiße Schoki oder getrocknete Himbeeren)
1 Paket Oreo-Kekse (16 Stück)

...und los geht´s:

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Butter und Zucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen, dann das Ei und die Vanille hinzufügen.
In einer separaten Schüssel Mehl, Salz und Natron gründlich mischen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Masse rühren.

Zum Schluss die Schokoladenstücke mit einem Löffel unterrühren.



Nun die Kekse schön mit dem Teig einpacken und mit viel Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen oder in Muffinförmchen geben.


Die Kekse gute 10 Minuten backen, bis sie schön goldgelb sind.

Nach dem Backen noch 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen und anschließend abkühlen lassen (oder gleich warm an die Familie verteilen!)





Tief im Inneren sind wir doch alle ein Oreo.... ;-)

Montag, 1. April 2013

Post aus meiner Küche - Kindheitserinnerungen


Im März haben die Mädels von Post aus meiner Küche zum fünften Mal zum Mitmachen aufgerufen und dieses Mal wollte ich unbedingt dabei sein.
Bei der Aktion geht es darum, einem vorher zugelosten Tauschpartner zu einem vorgegebenen Thema ein tolles Paket mit Leckereien samt Rezepten aus der eigenen Küche zu schicken - eine wirklich tolle Idee für alle, die gerne etwas selber machen und dann verschenken wie ich!
Dieses Mal war das Thema "Kindheitserinnerungen" - da war es fast ein bisschen schwierig, sich zu entscheiden, was denn nun ins Päckchen soll...

# Kalter Hund? Ein Muss zum Kindergeburtstag - aber blöd, wenn der beim Versand warm wird...
# Die Griesklöchensuppe meiner Uroma? - Noch schwieriger zu verschicken....
# Selbstgemachtes Marzipan? - das war immer toll, wenn wir mit unserer Mutter beim Mandeln häuten ebendiese quer durch die Küche geschossen haben, mag aber nicht jeder...

Ich habe mich dann letzen Endes für eine Art "Bunte Tüte"
entschieden, da konnte ich gleich ein paar verschiedene Sachen zaubern und wer von uns hat nicht mindestens sein halbes Taschengeld zum Kiosk (bei uns in Hannover gerne auch "Trinkhalle" genannt ;-)) getragen und gaaanz sorgfältig ausgesucht, was aus der einen Mark nun werden sollte? Schlümpfe, Esspapier, Brausepulver, Schleckmuscheln oder Colafläschen? Oder doch ein Eis? Vielleicht Brauner Bär oder Perlipop?

Meine Tauschpartnerin mag keine Gelatine, deshalb habe ich ihr keine selbstgemachten Weingummis eingepackt, aber Folgendes:

 

Selbsgemachtes Brausepulver

6 Messerspitzen Natronpulver
   (bekommst Du in der Backwarenabteilung)
2 gestrichene Teelöffel Zitronensäure (gibt’s in der Apotheke)
2 gehäufte Teelöffel Instant-Götterspeise (nicht die zum Kochen!)
4 leicht gehäufte Teelöffel Zucker

Alles in einer Schüssel verrühren und in Papiertüten verpacken – fertig!

Schleckmuscheln


1 Paket Lieblingsfruchtbonbons nach Wahl
Muscheln
Knetmasse

Die Muscheln in Essigwasser auskochen und gründlich spülen oder in den Geschirrspüler geben.

Die Bonbons nebeneinander auf ein Brettchen legen, einen Gefrierbeutel oder Folie oben drauf legen und mit einem Hammer in kleine Stücke schlagen.
Wer eine gute Küchenmaschine hat, kann sie auch darin zerkleinern.

Ein weiteres Brettchen mit Alufolie belegen und aus der Knetmasse „Halter" für die Muscheln formen, Muscheln vorsichtig hinein drücken.

Die zerkrümelten Bonbons in eine gut beschichtete Pfanne geben und vorsichtig erhitzen. Bei Bedarf mit einem Schaschlikspieß umrühren. Sobald die Masse flüssig ist, diese vorsichtig in die Muscheln gießen und abkühlen lassen.

"Eis"kekse

120g Puderzucker
250g Butter (kalt aus dem Kühlschrank)
375g Mehl
Geriebene Schale von einer Orange
2 EL Orangensaft (frisch gepresst)
1 Prise Salz
½ Paket Vanillezucker

Alle Zutaten gut miteinander verkneten (Butter am besten vorher würfeln) und den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen.

Teig nochmals kurz durchkneten, auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Plätzchen ausstechen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180°C ca. 8-10 Min goldgelb backen.

Auskühlen lassen und nach Bedarf verzieren.

Und jetzt noch alle Rezepte ausdrucken, das Ganze schick (und bruchsicher!) verpacken und ab die Post! 

Liebe Mine, ich hoffe, Dir gefällt´s und bin schon ganz gespannt auf Dein Päckchen!

Donnerstag, 3. Januar 2013

Klappe die Erste...

Auf geht´s! Neues Jahr - neues Projekt. 


2013 versuche ich mich mal mit einem Blog und wechsele vom passiven Leser und Bewunderer auf die Seite der Schreiberlinge und Fotografierwütigen.

Ich freue mich über jede und jeden, die oder der mir hier ein Feedback gibt, schließlich schreibe und poste ich ja nicht für mich (ich weiß ja schon, was ich gerade gebastelt habe), sondern für diejenigen unter Euch, die sich über neue Ideen und Schönes freuen können.

Darum soll es gehen: Selbstgemachtes, Schönes, Erstaunliches und alles, was die Kreativität in uns weckt und vorantreibt. Mehr Selbstgemachtes und das bitte fabelhaft!

Für den Anfang bitte ich um Toleranz und Nachsicht, sollte ich das hier nicht so machen, wie es sich für einen Blog gehört, gerne auch um konstruktive Kritik. Lob nehme ich natürlich auch dankend entgegen ;-)

Und weil ich ja die vielen Dinge, die das vergangene Jahr geprägt haben, nicht im Nirwana verschwinden lassen möchte, beginne ich das Jahr mit einem Rückblick auf das Letzte:

Januar

Anfang 2012 habe ich mich an das Hobby einer guten Freundin gehängt und angefangen zu nähen. Und obwohl ich der festen Überzeugung war, dazu zu ungeduldig zu sein, bin ich doch dabei geblieben - ich persönlich finde, dass man bei kaum einem anderen Hobby so gut abschalten kann wie dabei, denn wenn man mit dem Kopf woanders ist, bemerkt man das spätestens beim Wenden...arghhh. 

Und dann auch noch all die schönen Stoffe, Bänder und der ganze SchnickSchnack drumherum...!



Februar

Im Februar habe ich wieder einmal festgestellt, wie gerne ich in Deutschland lebe. Vier Jahreszeiten sind was Tolles! Vor allem, wenn es so schön schneit wie im Februar 2012.

Natürlich wurde auch fleißig weitergenäht und ich habe Cake Pops für mich entdeckt.


 

März und April

Eigentlich hätten diese beiden Monate unter dem Motto Frühling und Ostern stehen sollen. Aber dann kam alles anders als erwartet und wir mussten uns für immer von zwei sehr lieben Menschen verabschieden.


Mai und Juni

Schon im Mai und Juni hatte mich der Alltag wieder, denn diese beiden Monate sind immer meine berufliche "Reisezeit". Die meisten meiner Auslandsveranstaltungen finden in dieser Zeit statt und ich durfte dieses Jahr viel Zeit auf Mallorca und Madeira verbringen.


 

Juli

Sommerferien und ein sehr lustiger Konzertbesuch bei DTK...



August

Noch mehr Sommerferien, ich werde zum ersten Mal Tante, der Geburtstag meiner Tochter und höchste Zeit, Sommersachen zu nähen!

 

September

Es gibt kein schlechtes Wetter: Wahlweise wird der letzte Sonnenrest genutzt oder die Nähmaschine geschwungen...




 

Oktober

Im Oktober habe ich mir einen langjährigen Traum erfüllt und wir sind auf die Lofoten gereist, haben Polarlichter und Schnee genossen, viel skandinavischen Schickschnack gekauft und Weite, Weite, Weite....
Sooooo schön!


November

Garten winterfest machen und nach Barcelona und Positano reisen...


Dezember

Mein persönlicher Lieblingsmonat: Weihnachtsgeschenke aussuchen und basteln, dekorieren und ganz oft mit Freunden treffen und Glühwein trinken!